Thomas Krohn
Über mich
- Alter: 23
- Wohnort:Dresden
- Mitglied seit: 16.01.2009
- persönliche Hobbys:Eishockey schauen, Anime, Lesen, Scifi
Mein Leitbild
Die Gesellschaft selbst voranbringen, Vorurteile überwinden und der Bevölkerung eine Zukunft aufzuzeigen, die nicht von Ängsten über die eigene Zukunft geprägt ist, sei es durch totale Überwachung, wirtschaftliche Nöte und bildungstechnische GAUs.
Tätigkeiten im LV Sachsen
- Im Landesverband Sachsen bin ich als Vorstandsmitglied tätig:
- Schatzmeister in Sachsen
- Anerkennung der Piraten zur Landtagswahl
- Jeden Stand mitzumachen
- Standorganisation in Dresden
- Mitgliederverwaltung
- Ansprechpartner für was sich sonst keiner findet.
Kontakt
thomas.k{at}piraten-sachsen.de
Kandidat Nr. 3 für die Landtagswahl
Warum ich antrete?
Als Pirat nutze ich natürlich jede Möglichkeit auf unsere Themen aufmerksam zu machen und wenn möglich dies aktiv politisch zu ändern. Ohne Einsatz innerhalb des Feldes der Politik wird kein grundlegender Wandel für das Bewusstsein in der Gesellschaft auf die digitalen Heraussforderungen dieses Jahrhunderts stattfinden. Ich sehe die Chance bei den Piraten für eine Partei anzutreten, die nicht von Juristen und Politikern geleitet wird. Alles läuft auf freiwilliger ehrenamtlicher Basis und jeder darf sich einbringen.
Was sind meine Ziele im Landtag
Die Piraten können, falls sie in den Landtag einziehen, keine eigene Fraktion bilden. Deshalb ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten die Zusammenarbeit mit Fraktionen, die einerseits demokratische Grundsätze vertreten und anderseits unsere Ziele unterstützen.
Sollte ich die Möglichkeit sehen in einer Fraktion die Regierungsverantwortung zu übernehmen und dabei die Möglichkeit bekommen, den Zielen der Piraten näher zu kommen, werde ich diese Chance auf alle Fälle abwägen und mich für das entscheiden, was der Bevölkerung am meisten Gewinn bringt.
Meine Themen
Entwurf(bitte berücksichtigen Sie beim Lesen, das noch einen einigen Stellen Feinkorrekturen vorgenommen werden)
Bildung
Bildung ist für mich einer der Dinge im Leben, die ich für absolut wichtig halte um ein gutes und gerechtes Leben verbringen zu können. Dabei gehört bei mir zur Bildung nicht nur die Schulbildung bis zur 9, 10 oder 12 Klasse, sondern Ausbildung, Weiterbildung, Vorschulbildung.
Alles fängt mit der Bildung der Kinder an. Diese soll schon im Kindergarten beginnen(Grammatik, Ausdruck, Aussprache, Zählen usw) und ich halte die Einführung des Kindergärtners als Hochschulberuf für einen guten Ansatz. Allerdings geht hier dies zu Lasten der praktischen Erfahrung. Ein Studium wie in der Berufsakademie halte ich da für die geeignete Variante( 1 Semester Theorie, 1 Semester Praxis usw.)
Das Bildungssystem innerhalb Deutschlands halte ich für eine gute Sache. Auch wenn man meint, das ein so frühe Trennung in Gymnasium und Mittelschule schlecht ist, befürworte ich diese. Alternative Konzepte wären für mich eine integrierte Schule, wo es Leistungskurse für Begabte gibt und gleichzeitig Förderkurse für weniger Starke. Damit würde ein Konzept enstehen, das beide fördert und eine Trennung verhindert.
Die Ausbildung im dualen System halte ich für eine super Sache und sehe nur wenig Verbesserungsbedarf.
Hochschulen in Sachsen: Zur Zeit findet eine Umstrukturierung der Hochschullandschaft in Deutschland statt. Weg vom Diplom, hin zum Master/Bachelor. Dabei werden die Universitäten gedrängt als Unternehmen zu agieren, die Studenten als Kunden zu behandeln und nur noch eine möglichst profitable, marktfähige Studentenschaft zu produzieren. Auf tiefere Inhalte, die keinen Gewinn in nächster Zukunft versprechen, wird zunehmend verzichtet.
Dies führt auch zu einer Mittelverschiebung von geisteswissenschaftlichen Fächern hin zu naturwissenschaftlichen/betriebswirtschaftlichen Gebieten
Dies halte ich für wenig positiv und bin erfreut das im Land Sachsen keine Semestergebühren gezahlt werden müssen und dies soll auch so bleiben.
Kultur
Kultur ist vor allem in Sachsen mit der Historie verbunden. man denkt sofort an Sachsens Schlösser und Bauten. Kultur ist jedoch viel mehr. Kultur ist der Kleingärtnerverein, die Dampflokbahn, der Briefmarkenverein und warum nicht auch das Internet. Das Internet hat eigene Bräuche und Verhaltensweisen und kommt damit der Definition einer Kultur sehr nahe. Ich persönlich setze mich dafür ein, das dies als Teil unserer Kultur angesehen wird. Sollte man es schaffen dies in den Köpfen der Berufspolitiker ankommen zu lassen, wäre eine höhere Gewichtung der Themen der Piraten automatisch erreicht. Dies ist einer der zentralen Punkte innerhalb meiner Kandidatur zur Landtagswahl. Schaffung von Bewusstsein für das Netz und die Informelle Selbstbestimmung innerhalb der Parlamente
Informelle Selbstbstimmung
Viele Bürger wissen gar nicht, wie wichtig dieser Punkt ist. Wer was über mich weiß, hat auch immer ein Stück Macht über mich. Sei es die Scoringfirma, die mit den Daten eine Einstufung der Kreditwürdigkeit errechnet oder der Staat, der anhand der Daten Einstufungen als potenzieller Täter durchführt. Daten über sich selbst sollten geschützt sein und nicht jedem zugänglich. Jeder Bürger soll selbst über seine Daten entscheiden können und sicher sein, dass wenn er diese herausgibt, sie auch geschützt sind.
Urheberrechtsmodelle und Nutzungsrecht
Die Piratenpartei möchte die Rechte der Künstler stärken, nicht der Musikindustrie. Deshalb möchte sie im Prinzip das Urheberrecht gar nicht anfassen. Jedem Künstler soll es freigestellt sein, sein Werk auf seine Weise zu verkaufen/veröffentlichen. Wir als Piraten und in diesem Fall ich persönlich stehen zu diesem und fordern ein konsequentes Nachdenken über neue Wege der Verteilungsmöglichkeiten. Ich persönlich bin für eine sinnvolle Kulturflatrate. Diese sollte jedoch nicht providerspezifisch sein und neben Musik auch Filme, Spiele, Nachrichten und Programme umfassen, die es im Internet gibt. Diese Forderung ist sehr weitreichend, dies ist mir bewusst. jedoch behebt eine Reduzierung der Flatrate auf Musik und Filme das Problem niemals ganz. Weiterhin trete ich für eine Reduzierung der Rechte an der Laufzeit an. Es ist nicht akzeptabel dieselben Ideen und Werke ein Leben als Geldzweck anzusehen. Ich fordere deshalb die Reduzierung des Nutzungsrechts aller Medien auf 20 Jahre und eine freie Verfügbarkeit dieser Werke nach dem Zeitraum. Das Urheberrecht bleibt davon völlig unangetastet und gilt ein Leben lang.
Patentschutz
Einfache Patente gehören nicht in den Schutz, Software schon gar nicht. Dies ist erfreulicherweise in Deutschland zum großen Teil der Fall Ich trete offen für eine Reduzierung von Patentlaufzeiten ein. Uns ist bewusst das viele Erfindungen/Forschungen jahrelange Entwicklung benötigen und viele Kosten verursachen. Jedoch behindert langer Patent- und Markenschutz den Fortschritt, weil andere Forscher es gar nicht oder nur unter Lizenzkosten nutzen dürfen.
Transparenz
Ich trete bei der Wahl für eine völlige Transparenz ein und werde diesen Weg auch im Landtag gehen. Ziele sind dabei Gesetzesvorhaben wieder im Landtag zu besprechen statt in geheimen Ausschüssen. Veröffentlichung von Verträgen der Länder und Kommunen mit Unternehmen und die Einfachheit von Gesetzestexten voranzubringen, so dass diese von normalen Bürger auch richtig interpretiert werden können. Weiterer Wichtiger Punkt ist die Reduzierung bestehender Gesetze um ein vernünftiges Arbeiten innerhalb der Bevölkerung voranzutreiben. D.h. Abschaffung unnötiger Vorschfriften und Gesetze oder Umwandlung in einfachere.
Freiheit des Internets
Als junger Nutzer des Internets ist es mir aufgefallen, dass es in jüngster Zeit immer mehr Bestrebungen gibt Beschränkungen im Netz aufzubauen. Angefangen von Staaten, die Kontroll- und Zensurmöglichkeiten haben wollen, bis hin zu Unternehmen, die das Internet nur als weitere Marketingplattform missbrauchen wollen. Dabei bietet es neben diesen Dingen doch noch viel mehr: Die Möglichkeit Nachrichten, Wissen und Kultur in Echtzeit auszutauschen. Es kann unterhalten, verblöden, bilden, verwalten, verteilen und und und… Dabei ist es der Kontrolle einzelner Staaten entglitten und bietet die Chance ein weltweite Organisationsplattform zu bieten
Dies ging bisher auch recht gut. Schwarze Schafe gibt es auch innerhalb von Ländergrenzen. Doch statt dies zu begreifen und diese Tatsache nicht nur für eigene Zwecke zu nutzen, sehe ich den Ansatz vieler es zu beschränken, zu Verwalten, es in Ländergrenzen zu stecken. Gerade jüngste Meldungen über Zensur und Gewalt in China, Iran und anderswo kann nur durch die neuen Medien, sprich das Internet belegt werden.
Darum trete ich persönlich für ein offenes freies, sich selbst verwaltendes Netz ein. Provider sollen weiterhin nur Zugangsanbieter sein und weder Kontroll- noch Strafinstanz spielen. Staaten sollten deshalb ihre Begehren bezüglich der Sperren auf die reale Grundsachen beschränken, denn alles im Internet beruht immer noch auf realen Tatsachen und realen Menschen die dahinter stecken. Auch wenn der Vorhang fällt, geht das Stück weiter.
Darum international, frei und unregeliert aber nicht ungesetzlich.
euer Thomas Krohn

